Orbano
Orbano ist der Name des Landhauses, das am nördlichen Rande des Dorfes
an der Staatsstrasse 73 liegt, die einstige Hauptverbindungsstrasse
zwischen Siena und Grosseto, bevor die neue Staatsstrasse 223 die
beiden Städte verband, ohne die Ansiedlungen der Ombronetäler zu
streifen. Nach Ansicht Silvio Pieris, Verfasser von
"Ortsnamenkunde der südlichen Toskana und des toskanischen Archipels",
leitet sich die Benennung Orbàno vom lateinischen Adjektiv urbanum ab.
Vestro erzählte, die Benennung sei auf einen Besuch des Papstes Urbano
(unklar ist welcher) zurückzuführen, der während einer
Pilgerfahrt in diesem Haus beherbergt wurde. Abgesehen
von dieser erfundenen Geschichte, ist es unklar, wann das Landhaus
erbaut wurde, in jedem Fall wurde es bereits im leopoldianischen
Kataster von 1821.
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Urkundlich erwähnt und zwar als Besitz von: Pietro Basini und Dr.
Andrea di Giovanbattista, Giuseppe di Giulio, Giovanna,
Maddalena und Amalia des Dr. Arcangiolo. Die Fassade des
Landhauses stellt im Vergleich zur typischen Architektur
toskanischer Landhäuser eine Besonderheit dar. Das Besondere
besteht in der Aussentreppe, die den Eintritt in den
ländlichen Wohnbereich ermöglichte und senkrecht an der
Fassade angebracht ist.
Eine Abbildung des Hotels findet sich im Buch
des Geografen Renato Biasutti "das Landhaus der Toskana"
Das Gebäude liegt zwischen der Haupt- und einer Nebenstrasse, die in der
Vergangenheit den Gruppen der Wildschweinjäger als Ortseingang diente.
Vestro erwarb Orbano im Jahre 1965 mit der Absicht die Hotel-
und Restauranttätigkeit zu entwickeln und zu diesem Zweck die
weitläufigen Stallungen im Erdgeschoss als Restaurant und den
Teil des ersten Stockes, wo sich die Räume der Halbpächter befanden,
als Hotel zu nutzen. Die Instandsetzung, durchgeführt vom
Architekten Roberto Gheradi aus Siena, wurde 1979 abgeschlossen,
das Jahr, in welchem der Betrieb in das neue Gebäude umsiedelte.
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